Einblick: Wie erstellt man ein gutes Drehbuch?

Content is King! Kein Wunder also, dass immer mehr B2B-Unternehmen auf Video-Inhalte setzen, um ihr Online-Marketing noch attraktiver zu gestalten. Auch für Bewegtbild-Content gilt: Videos müssen professionell gestaltet sein, um die gewünschte Aufmerksamkeit auf unterschiedlichen Geräten zu erzielen.


Einblick: Wie erstellt man ein gutes Drehbuch
© Haufe / HG-Lighthouse

Ohne Drehbuch kein Film! So einfach ist das. Was aber macht ein gutes Drehbuch aus? Das verraten Thomas Bitzer-Prill und Wolfram Wagner in ihrem Fachbuch „Kamera läuft! Videomarketing und Videokampagnen erfolgreich gestalten“. Darin erfahren B2B-Unternehmen, wie es mit Bewegtbild-Inhalten gelingt, Mehrwerte zu schaffen und zugleich eine emotionale Bindung zur Marke, zu Produkten oder Unternehmen aufzubauen. Zum Buch gehört auch eine Augmented-Reality-App, die Drehbuch- und Drehplanvorlagen, Checklisten für die Produktionsplanung und Rohmaterial zum Download umfasst.

Welche Angaben gehören in das Drehbuch?

Auch wenn Sie eine eigene Drehbuchform für ihren individuellen Zweck entwickeln möchten, haben sich in der Praxis folgende Inhalte bewährt:

  • Zeitangaben in Minuten/Sekunden (min:sek): Auf Basis der geplanten Gesamtzeit behalten Sie den Überblick darüber, wie lange Ihr Film werden wird. Mit der Dauer bestimmen Sie die Zeit für die jeweilige Bildeinstellung.
  • Szenennummern sind für die Drehplanung und den späteren Schnitt wichtig.
  • In der Bildbeschreibung bestimmen Sie die Kameraeinstellung und beschreiben gleichzeitig den Bildinhalt. Denken Sie bei der Bildbeschreibung auch an das „Drumherum“.
  • Eine Text- bzw. Tonspalte beschreibt, welcher Ton während der Einstellung zu hören ist. Sie können dabei differenzieren zwischen dem Atmo-Ton, also natürlichen Umgebungsgeräuschen, und Ton-Effekten. Geräusch- und Soundeffekte unterstreichen die Handlung auditiv und verstärken deren Wirkung. Im Internet findet sich eine Vielzahl von Anbietern für professionelle Sound- und Toneffekte. Für die nichtkommerzielle Nutzung gibt es kostenfreie Anbieter (www.audiyou.de). 
  • Musik: Die meisten Filme sind mit Musik unterlegt – ein mächtiges Instrument, um die gewünschte Stimmung oder Emotion zu erzeugen. Sowohl Geräusche und Effekte als auch Musik unterliegen häufig zahlungspflichtigen Lizenzbestimmungen. Verwenden Sie deshalb nie Dateien, für die Sie keine schriftliche Lizenz besitzen.
  • Sprache: Sollen die Bewegtbild-Inhalte von einem gesprochenen Text begleitet werden, ist die jeweilige Einstellungsdauer von der Textlänge abhängig. Ein einzelner Satz kann genügen, um aus einer Zwei-Sekunden-Einstellung ein Zehn-Sekunden-„Epos“ zu machen. Wichtig ist, die sogenannte Text-/Bildschere zu vermeiden. Sie entsteht immer dann, wenn das Bild andere Inhalte zeigt, als es der gesprochene Text erwarten lässt. Sehen Sie darum von langen Schachtelsätzen ab und überfrachten Sie begleitende Texte nicht mit zu vielen Fremdwörtern. Bleiben Sie lieber kurz und prägnant.  

Blick ins Buch:

Sie wollen sofort loslegen? Dann fordern Sie einfach unsere kostenfreie Drehbuchvorlage an! 

Als Experte auf Ihrem Gebiet wollen Sie selbst ein Corporate-Book veröffentlichen? Welche Möglichkeiten und Lösungen wir Ihnen in diesem Bereich bieten können, erfahren Sie von unseren Corporate-Publishing-Experten.

Oliver Cekys
Ihr Ansprechpartner bei Haufe Media Sales

für Corporate Media

Tel.: +49 931 2791-731
E-Mail: oliver.cekys@haufe.de