Umfrage: Unternehmen tun zu wenig für ihren guten Ruf
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Umfrage: Unternehmen tun zu wenig für ihren guten Ruf

Reputationsmanagement wird bei vielen Unternehmen stiefmütterlich behandelt, obwohl es auf der Agenda ganz oben steht. Denn bei weit über der Hälfte der Unternehmen wird Reputation weder gemessen noch strategisch aufgebaut.

Dies ist das Fazit des PR-Trendmonitors "Reputationsmanagement" von news aktuell und Faktenkontor. Laut der Umfrage klaffen Anspruch und Wirklichkeit deutlich auseinander: Einerseits halten weit über die Hälfte der befragten Kommunikationsprofis einen guten Ruf für außerordentlich wichtig beziehungsweise eher wichtig (63 Prozent). Die Reputation nimmt in deutschen Unternehmen somit eine herausragende Bedeutung ein. Für die Befragten steht Reputationsmanagement noch vor Produkt-PR (61 Prozent), interner Kommunikation (60 Prozent) und Krisenkommunikation (57 Prozent). 

Andererseits haben nur wenige Unternehmen tatsächlich konkrete Maßnahmen etabliert, einen guten Ruf aufzubauen, geschweige denn zu bewahren. So messen weit über die Hälfte der befragten Pressestellen ihre Reputation nie (58 Prozent). Fast genauso viele Unternehmen haben gar keine konkrete Strategie für den Aufbau des guten Rufs (56 Prozent). Und mehr als jeder dritte Umfrageteilnehmer gibt der eigenen Reputation die Schulnote 3 oder schlechter (36 Prozent). 

Für den PR-Trendmonitor 2017 Reputationsmanagement haben die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor die Antworten von über 260 Fach- und Führungskräften aus Pressestellen ausgewertet. 

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